FAQ
Häufig gestellte Fragen
- Wie läuft die Lieferung ab?
- Lohnt sich eine Umstellung von Stroh auf Pellets für Pferde?
- Was ist die fast perfekte Einstreu für Hühner?
- Was ist der Unterschied zwischen Pellets und Granulat?
- Miscanthus als Pellet oder als Häcksel - Was sind die Unterschiede?
- Wieviel Einstreu wird als Grundeinstreu für einen Unterstand (50 m²) und 5 Boxen (je 12 m²) benötigt?
- Einstreu anfeuchten bei Staub- oder Stroh-Allergikern?
Wie läuft die Lieferung ab?
Deutschlandweite Lieferungen mit bis zu 5000kg erfolgen mit der Spedition Rhenus& Hellmann oder der Spedition Vogtland. Eingesetzt werden hier maximal 12-Tonner (wie auf dem Bild zu sehen), die mit Ladebordwand und Hubwagen ausgestattet sind. Sobald Ihre Bestellung freigegeben ist holt die Spedition die Ware bei uns ab und bringt sie in ihr Lager. Von dort aus reisen die Paletten zusammen mit anderen Gütern (um die Transportkapazitäten auszulasten) zur ausliefernden Spedition in Ihrer Nähe.
Spätestens dann erhalten sie per Email, SMS oder Anruf einen Terminvorschlag. Wie genau die Terminangabe ist hängt davon ab, ob Sie Standardversand, Fixtermin, Abstellgenehmigung oder andere Services nutzen. Informationen zu diesen Versandarten finden sie unter "Versand und Zahlung".
Ist der Fahrer dann bei Ihnen vor Ort klingelt er bei Ihnen (bei einer Abstellgenehmigung stellt er die Ware ohne Ihr Beisein ab) und bespricht mit Ihnen die Entladung.Grundsätzlich liefern wir frei Bordsteinkante. Aber mit etwas Unterstützung und einem Lächeln sind die meisten Fahrer auch gern bereit, die Palette/n noch in eine Einfahrt, Garage oder Carport zu stellen wenn es die örtlichen Gegebenheiten zulassen. Hanglagen, weiche Untergründe, Schotter oder Absätze sind Kriterien, die eine Verbringung der Palette erschweren.
Regional ca. 50km um 09661 Hainichen liefern wir in der Regel selbst aus. Hierfür setzen wir einen 7,5Tonner-Iveco mit Ladebordwand und Hubwagen ein und hängen bei Bedarf noch einen Doppelachser-Anhänger an. Auf diese Weise bekommen wir bis zu 6750kg weg. Wir stimmen den Liefertermin mit Ihnen ab und auf Wusnch ruft unser Kollege kurz vor Ankunft auch nochmals an. Wenn wir selbst liefern ist natürlich vieles möglich wie die Verbringung der Brennstoffe ins Haus oder Garage oder das Einfüllen von Pelletsäcken in einen gut zugänglichen Bunker. Gern unterbreiten wir Ihnen für diese Serviceleistungen ein Angebot.
Umstellung von Stroh auf Pellets - rechnet sich das??
Realistischer sind 1000kg Einsteu pro Jahr und Pferd.
Rechnen wir mal bei dir:
Boxen jeweils ca. 45–60 m² (Durchschnitt 52,5m² / insgesamt 7 Boxen)
7 x 52,50 = ca. 370m²
Grundeinstreu 15kg/m² = ca. 5500kg Grundeinstreu für alle Boxen zusammen
Nachstreu 2-4 Säcke pro Pferd und Monat
7 Pferde (wenn 1 Pferd pro Box)
Bestcase (2 Säcke á 15kg/Monat) 7 Pferde x 30kg x 12 Monate = 2500kg Nachstreu
Worstcase 4 Säcke = 5000kg
Gesamtverbrauch Bestcase: 5500kg + 2500kg = 8000kg
Gesamtverbrauch Worstcase: 10.500kg
Du weichst von den oben genannten 1000kg pro Pferd und Jahr ab, weil deine Boxen sehr groß sind. Solltest du aber mehr als 1 Pferd in der Box haben, sinkt der pro-Kopf-Preis natürlich enorm. Zudem kann man davon ausgehen, dass du aufgrund der Boxengröße vielleicht noch weniger als die 2 Säcke nachstreuen musst.
Was ist die fast perfekte Einstreu für Hühner?
Das Stroh-Granulat hat sich da absolut bewährt: https://tier-einstreu.de/pet-stgran-v960
Das sind Strohpellets, die dann nochmal durch den Häcksler geschickt wurden und damit sofort weich und fluffig sind.
Werden sehr gern auch für mobile Hühnerställe genutzt und allgemein im Kleintierbereich.
Die Einstreu entzieht dem Kot die Feuchtigkeit, sodass dieser austrocknet und zerfällt.
Die Einstreu kann mehrere Wochen drin bleiben.
Tipp anderer Geflügelhalter ist, das Getreide-Futter mit in die Einstreu (anstatt in Tröge/ Schüsseln) zu geben. Dann müssen die gefiederten Zweibeiner danach Scharren. Das lockert zum einen die Eisntreu auf, sodass diese immer schön locker und trocken bleibt. Zum anderen sind sie beschäftigt und machen kleinen (oder weniger) Blödsinn.
Was ist der Unterschied zwischen Pellets und Granulat?
Für das Granulat werden Strohpellets nochmal durch den Häcksler geschickt. Das Granulat ist somit gleich weich und etwas voluminöser, als die festen Pellets. Bei den Pellets braucht es ein paar Tage, bis diese durch Hufeinwirkung und Feuchtigkeits-Eintrag der Pferde weich und voluminöser werden.
Das Granulat ist damit besonders auch für Fohlen und ältere Tiere geeignet. Wie bei den Pelles gibt es auch das Granulat sowohl aus reinem Weizenstroh als auch mit Raps-Beimischung. Der Rapsanteil verhindert in aller Regel, dass die Pferde die Einstreu fressen.
Das Granulat benötigt etwas mehr Lagerraum. Während eine Palette in der Pellet-Variante etwa 160-180 Zentimeter hoch ist, kann eine Palette mit Granulat knapp über 2 Meter sein. Aber an der Grundfläche des Palettenstellplatzes von rund 100x120cm ändert sich nichts.
Gern beantworten wir noch weitere Fragen oder nehmen Tipps und Hinweise entgegen :)
Miscanthus als Pellet oder als Häcksel - Was sind die Unterschiede?
Miscanthus .. Häcksel vs. Pellet
1. Platzbedarf, Lagerung und Transport
Bei Pellets ist das Material wesentlich komprimierter. So werden aus ca. 7 Kubikmetern Häcksel (nach dem Zerkleinern und verpressen) ca. 1000kg Pellets. Diese 1000kg haben dnan ein volumen von ca. 1 Quadratmeter Grundfläche und 1,8 Metern Höhe, sprich ca. 1,8 Kubikmeter. Wir haben damit also bei Lagerung und Transport bei Pellets nur ca. 1/4 gegenüber Häcksel. Das ist ein wesentlicher Unterschied.
2. Weniger Staub und bessere Stabilität
Ein weiterer Unterschied ist, dass bei der Pellettierung durch den hohen Druck die Grundstruktur des Miscanthus verformt wird. So verhaken die einzelnen Partikel besser ineinander und auch nachdem die Pellets später wieder durch Feuchtigkeit und Hufeinwirkung zerfallen sind bleibt die Einstreu gegenüber dem Häcksel in der Regel homogener, stabiler und staubfreier.
3. Auch Häcksel kann staubfreier sein
Miscanthus-Häckel wird - wenn es in BigBags angeboten wird - zumindest bei uns direkt auf dem Feld in die BigBags gefüllt, sodass keine Entstaubung stattfindet. Beim Einbringen des Häcksels aus dem BigBag sollte man also eine Maske aufsetzen. Der Staub legt sich aber schnell. Für Stauballergiker raten wir aber eher zu Pellets.
Wir bieten das Miscanthus-Häcksel aber auch in 15kg-, 20kg- und 25kg-Ballen an. Hier ist das Material vor der Verpackung nochmal entstaubt.
4. Die Oberfläche
Wie beim Stroh hat auch das Miscanthus im unverarbeiteten Zustand eine relativ glatte Oberfläche, die Feuchtigkeit nur begrenzt aufnimmt. Durch das Häckseln kommt jedoch auch der weichere Kern zum Vorschein, sodass Miscanthus-Häcksel schon deutlich besser saugt, als Stroh. Bei der Pellet-Herstellung wird der Miscanthus-Halm dann jedoch nochmals so zerkleinert und das Material vermischt, dass sich ein recht homogener und besonders saugfähiger Grundstoff ergibt.
5. Fazit
Gernerell favorisieren die meisten unserer Kunden Miscanthus als Pellet-Variante. Aber es gibt durchaus auch Fans des Häcksels. Und das nicht nur im Bereich der Tier-Eisntreu. Das Miscanthus-Häcksel ist ein unglaublich vielseitiges Produkt es wird auch eingesetzt bei
- Lehmziegel-Produktion
- als Dämmstoff
- als Gartendeko anstatt von Rindenmulch oder Holzhäcksel da recht haltbar
- Im Gebächshaus zur Bedenkung der Erde als Verdunstungsschutz. Es muss weniger gegossen werden und im Frühjahr kann das Häckel einfach mit untergregraben werden, was für einen guten, lockeren Boden sorgt.
Wieviel Einstreu wird als Grundeinstreu für einen Unterstand (50 m²) und 5 Boxen (je 12 m²) benötigt?
Für die Grundeinstreu werden 15kg (1 Sack) pro Quadratmeter benötigt.
Das wären bei Unterstand 50m² + 60m² Boxen = 110m² = 110 Säcke á 15kg = 1650kg.
Hinzu kommen pro Pferd und Monat 2-4 Säcke Nachstreu. Wenn du von 5 Boxen sprichst nehme ich jetzt mal an, dass es 5 Pfferde sind. Damit wären im Monat im besten Fall 5x2 = 10 Säcke = 150kg Nachstreu nötig und im schlechtesten Fall 300kg.
Mit 2 Paletten würde man also die Grundeinstreu hinbekommen und je nach Nachstreu nochmal 1-2 Monate die Nachstreu. Danach wäre klar, ob und was funktioniert.
Ich empfehle:
1 Palette Miscanthus-Pellets in Säcken
+ 1 Palette Miscanthus-Raps-Mix
Einstreu anfeuchten bei Staub- oder Stroh-Allergikern?
Muss man Einstreu anfeuchten und wie hoch ist die Staubbelastung?
Diese beiden Fragen werden in unseren zahlreichen Beratungs-Gesprächen zum Thema Einstreu oft als erstes gestellt. Und da beide Fragen eng miteinander zusammenhängen hier auch die übergreifende Antwort:
Wir raten generell davon ab, die Einstreu anzufeuchten. Die Pellets und das Miscanthushäcksel sollen ja Feuchtigkeit wie Urin aufsaugen und je trockener sie sind, desto mehr Feuchtigkeit können sie aufnehmen. Wir wissen, dass dazu auch andere Meinungen im Netz kursieren. Aber unterm Strich haben uns fast alle Kunden bestätigt, dass diese Herangehensweise richtig ist. Die Sorge, die Pellets könnten bevor sie aufquellen bzw. durch die Hufeinwirkung zerkleinert werden einen instabilen Tritt mit sich bringen, ist unbegründet.
Dennoch kann es unter bestimmten Umständen notwendig sein, die Einstreu anzufeuchten. Denn die Frage nach dem Staubanteil wird gefühlt von Monat zu Monat wichtiger. Immer mehr Pferdehalter berichten uns von Staub- oder Stroh-Allergikern. Viele wechseln aus diesem Grund von Stroh als Einstreu hin zu Holz- oder Miscanthus-Pellets.
Wenn die Ausgangsmaterialien Holzspäne (bei Holzpllets), Stohhäcksel (bei Strohpellets und Strohgranulat) oder Miscanthushäcksel (bei Miscanthus-Pellets) zu Pellets verpresst werden, werden die ursprünglichen Strukturen des Materials durch den hohen Pressdruck verformt. Die Teilchen verhaken sich ineinander und gehen in der Regel auch, wenn die Pellets sich mit der Zeit wieder auflösen, nicht ganz auseinander. Wenn die Einstreu aber sehr trocken ist, kann es dennoch zum Aufwirbeln von Staub kommen und das Anfeuchten mit einem feinen Sprühregen kann Abhilfe schaffen. Hierzu ein Beispiel einer Pferdehaltern, die bei uns Miscantus-Pellets gekauft und sich danach nochmal mit uns beraten hat:
Die Kundin hat die Boxen von 3 Pferden mit Miscanthus-Pellets eingestreut. Bei einem Pferd, das eine echte Boxen-Sau ist und die Box auch als Toilette nutzt, gibt es keinerlei Staub. Hier ist der Feuchtigkeitseintrag durch das Pferd also groß genug, um die feinen Anteile der Einstreu zu binden. Doch die anderen beiden Pferde sind das pure Gegenteil. Sie sind so sauber, dass sie ihr großes und auch ihr kleines Geschäft nur im Freien tätigen. Es kommt also kaum Feuchtigkeit in die Box. Wenn dazu gerade im Sommer auch noch viel trockene Luft, Wärme und eine gute Durchlüftung hinzu kommen, kann wie im Fall unserer Kundin eine erhöhte Staubentwicklung die Folge sein.
In diesem Fall kann es hilfreich sein, die Einstreu etwas anzufeuchten. Dazu am besten einen Schlauch mit Brause nutzen und einen Sprühnebel über die Einstreu regnen lasen. Ansonsten sollte die Einstreu aber nicht künstlich befeuchtet werden.
Ich hoffe, dieser Beitrag war hilfreich. Über Feedbacks und Kommentare würden wir uns freuen. Denn es ist uns wichtig, dass unsere Kunden zufrieden sind mit ihrer Einstreu-Wahl. Welche Einstreu zu dir bzw. deinem besten (4-beinigen) Freund passt und was man beim Einstreuen und der Pflege beachten sollte, erfährst du ebenfalls n dieser Rubrik.